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Kinder mit Lese- und Rechtschreibstörung werden häufig irrtümlich als minderbegabt eingeschätzt.

Fehler, die ihnen korrigiert werden, können sie selbst nicht wahrnehmen. Überforderung in der Schule und Frustration stellt sich ein.

Als Folge kommt es häufig zu Hausaufgabenkonflikten, Schul- und Versagensangst, Traurigkeit, Aggression usw. Die schulische und berufliche Entwicklung ist gefährdet.

Bei Kindern mit dieser Auffälligkeit kommt es darauf an, die Lese- und Rechtschreibstörung möglichst frühzeitig zu erkennen und zu therapieren, um eine optimale seelisch- geistige Entwicklung der Kinder zu ermöglichen.

So früh wie möglich sollten spezifische schulische Fördermaßnahmen eingeleitet und der Familie Hilfestellungen gegeben werden.

Bei schwerwiegenden Verhaltensauffälligkeiten kann ein zeitlich begrenzter stationärer Aufenthalt sinnvoll sein.