Im Rahmen einer Feierstunde sind die Tagesklinik des Kinderhospitals Osnabrück am Standort Eydelstedt und die Institutsambulanz offiziell eingeweiht worden. Der Vorstandsvorsitzende des Kinderhopital-Vereins zu Osnabrück, Hans-Christian Sanders sagte in seiner Begrüßung: „Mit der Tagesklinik und der Ambulanz in Eydelstedt und später in Twistringen haben wir einen Meilenstein entwickeln können, der gut zu dem passt, was aus unserer Sicht in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sinnvoll ist: Gute, fachärztliche ambulante und teilstationäre Versorgungsangebote in der Region gepaart mit einem hochqualifizierten Backup im vollstationären und intensivstationären Segment einer Fachklinik, die sich im benachbarten Oberzentrum befindet."

Aktuell seien 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig, die etwa 10 Kinder täglich in Eydelstedt versorgten, so Sanders: „Eine Vollauslastung der 12 tagesklinischen Plätze ist derzeit noch nicht geplant. Wir möchten unserem jungen Team die Möglichkeit geben, sich zu finden und in Ruhe zu einem Team zusammenzuwachsen. Wir sind sehr froh, dass das Land Niedersachsen uns bei der Anmietung der Immobilie und bei der Ersteinrichtung und –ausstattung gefördert hat. Aus unserer Sicht kommt das Land Niedersachsen seiner Verpflichtung im Sinne der Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser weiterhin verlässlich nach. Wir wissen, dass das in anderen Bundesländern nicht so selbstverständlich ist und sind dem Sozialministerium in Hannover für diese Verlässlichkeit sehr dankbar."

Der Ärztliche Direktor des Kinderhospitals Osnabrück am Schölerberg, Dr. med. Dipl.-Psych. Gerd Patjens, informierte anschließend über die Entwicklung der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Niedersachsen, während Pflegedirektor Toralf Kerndt Eckpunkte zur Zukunftsplanung für das Kinderhospital Osnabrück am Schölerberg und dessen Standort im Landkreis Diepholz vorstellte. Thomas Pilz, Geschäftsführer des Klinikverbunds St. Ansgar, bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Kinderhospital. Bei den anschließenden Führungen durch die Räume konnten sich die Gäste selbst ein Bild von der neuen Einrichtung machen.