Bitte unterstützen Sie mit uns die Anti-PEPP-Petition beim Deutschen Bundestag. Das neue Vergütungssystem in der Psychiatrie (PEPP) kann nach Ansicht vieler Psychiatrie-Erfahrener wie Berufsverbänden, Fachgruppen usw. erst frühestens im Jahr 2017 verbindlich eingeführt werden. Vorher müssen Alternativen zum System in der Praxis getestet werden. Jede Mitzeichnung zählt! Eine Mitzeichnung ist auch anonym möglich! Bis zum 22. Feburar 2014 müssen 50.000 Mitzeichner erreicht werden!

  

Eine Mitzeichnung der Petition ist möglich unter folgendem Link:

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2013/_10/_25/Petition_46537.nc.html

 Wie Ihnen vielleicht bekannt ist, wird im Jahr 2015 im Bereich der Psychiatrie/Psychosomatik ein neues Vergütungssystem, PEPP ((Pauschalierendes Entgeltsystem Psychiatrie/Psychosomatik) eingeführt. Wie im somatischen Bereich werden vollstationäre und tagesklinische Leistungen dann nicht mehr nach tagesgleichen Pflegesätzen, sondern mit Fallpauschalen abgerechnet.

 Viele Psychiatrie-Erfahrene wie Fachgruppen, Berufsverbände usw. sind der Meinung, dass das PEPP-System in seiner jetzigen Form für die Abrechnung von psychiatrischen Leistungen nicht geeignet ist. Die Pandora Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener e. V. hat aktuell eine Petition beim Deutschen Bundestag gegen die Einführung des PEPP-Systems im Jahr 2015 eingereicht.

 Die Petition trägt den Titel:
Vergütung für medizinische Leistungen - Neues Entgeltsystem für psychiatrische und psychosomatische Krankenhäuser frühestens 2017

 Der Text der Petition lautet:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass das neue Entgeltsystem für psychiatrische und psychosomatische Krankenhäuser frühestens 2017 verbindlich eingeführt und die so gewonnene Zeit von Krankenhaus- und Krankenkassenvertretern dafür genutzt wird, sachgerechte Alternativen zum derzeitig geplanten System zu entwickeln.

 Das Flugblatt der Betroffenen-Gruppe Pandora mit der ausführlichen Begründung der Petition finden Sie hier: Petitionsbegründung

 Innerhalb von vier Wochen müssen sich insgesamt 50.000 Unterstützer registriert haben. Dann muss sich der Gesundheitsausschuss des Bundestags mit dem Anliegen beschäftigen.

 Wir unterstützen diese Petition ausdrücklich und möchten Sie bitten, dies auch zu tun. Die Mitzeichnung kann auch anonym erfolgen.

 Bitte zeichnen Sie die Petition so schnell wie möglich, denn das sogenannte Quorum von 50.000 Unterstützern muss bis zum 22. Februar erreicht sein.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.