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Nicht jeder Schüler sendet solch einen deutlichen Hilferuf wie der folgende Brief eines hochbegabten Jungen aus der 2. Klasse einer Grundschule ahnen lässt. Dieser intelligente und feinfühlige Junge hat zum Glück Eltern, die seinen Ängsten auf den Grund gingen und erfahren mussten, dass sie in Teilleistungsstörungen, daraus resultierenden Blockierungen und „unsichtbaren" Überforderungen begründet waren.

„Mama, mihr geht es nie gut
in der Schule hab ich ganz
dole kopfscherzen und zu Hause
auch doler. mihr geht es nie gut.
ich fule mich ganzenger
oder saales noch.
ich habe angzt das ich balt sterbe
ir sagt das was ich machen soll,
und ir er inert mich an das
was ich euch geschriben hab
und ich wil
das ich morgen zu Hause bleib.
bite bite mihr gings in der Schule kozik!“

Lernstörungen - das ist ein komplexes Wechselspiel von psycho-physiologischen Faktoren in einer sozialen Stress-Situation: