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Ziel der Ergotherapie im SPZ ist es, Kinder und ihre Familien in der Teilhabe an ihnen wichtigen Lebensbereichen zu unterstützen. Oftmals entstehen bereits im Gespräch mit den Kinderärzten konkrete Fragestellungen, z. B. ob die Tollpatschigkeit des Kindes im Alltag noch normal ist oder möglicherweise eine therapeutisch behandlungsbedürftige Entwicklungsstörung der motorischen Funktionen (UEMF) vorliegt. In der ergotherapeutischen Diagnostik wird dann zum einen der ärztlich/psychologische Befund ergänzt, z. B. durch ein klientenzentriertes Interview, bei dem konkrete Belastungen und Schwierigkeiten im Alltag herausgearbeitet werden und erste Ziele für therapeutische Interventionen formuliert werden. Zum anderen können Entwicklungsstände in bestimmten funktionellen Bereichen wie der Motorik oder der visuellen Wahrnehmung erfasst werden.

Zusätzlich unterstützen wir Kinderärzte und behandelnde Ergotherapeuten im Sinne einer "Zweitmeinung" hinsichtlich der Aufnahme, Fortsetzung oder Beendigung einer Ergotherapie, wenn dies nicht aus der Problematik des Kindes sowie dem bisherigen Entwicklungs- und/oder Therapieverlauf ersichtlich ist.

 Ergotherapie