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Die Hilfsmittelversorgung bei Kindern mit Behinderungen ist eine herausfordernde Aufgabe und umfasst ein ausgesprochen breites Spektrum, von kleinen Alltagshilfen wie Griffanpassungen bis zu technischen Großgeräten wie Elektrorollstühlen. Hilfsmittel kommen v. a. in den Bereichen Aufrichtung, Mobilität, Transport, Lagerung, Pflege, Kommunikation, Aktivitäten des täglichen Lebens und Training zum Einsatz, hinzu kommen die „körpernahen“ Hilfsmittel wie Einlagen, Schienen (Orthesen) oder Korsette.

Die Hilfsmittelsprechstunde soll einen bestmöglichen Versorgungsprozess gewährleisten. Dieser beginnt mit der Beratung und Bedarfsermittlung, je nach Hilfsmittel oft gefolgt von einer Erprobung vor Ort oder zuhause. Nach Umsetzung der Versorgung ist diese abzunehmen und ggf. anzupassen, im weiteren Verlauf dann auch zu kontrollieren.

Das „Hilfsmittel-Team“ des SPZ ist ärztlich, physiotherapeutisch und ergotherapeutisch besetzt und zieht für die Sprechstunde meist Orthopädie- und/oder Reha-Techniker hinzu; dies erfolgt in Absprache mit den Familien, die natürlich die freie Versorgerwahl haben. Auch die behandelnden Therapeuten der Kinder sind willkommen.

Wir unterstützen die Familien auch in der Argumentation gegenüber den Kostenträgern, einschließlich Widerspruchsverfahren, bei von uns rezeptierten Hilfsmitteln.

Unser Ziel ist es, unsere Patienten zur Umsetzung eines angemessenes Behandlungsplans und für eine bestmögliche Teilhabe individuell mit den dazu benötigten Hilfsmitteln zu unterstützen, zugleich aber auch falsche und nicht zielführende Versorgungen zu vermeiden.