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In der Handsprechstunde besteht die Möglickeit, bei Kindern mit unilateraler Beeinträchtigung den spontanen Einsatz der betroffenen Hand mit dem Assisting Hand Assessment (AHA) in teilstandardisierten Spielsituationen zu erfassen und entsprechende Therapieindikationen daraus abzuleiten. Bei beidseitig betroffenen Kindern kann je nach Intensität der Problematik die Beurteilung aus freien Beobachtungen oder in Anlehnung an das AHA erfolgen.

Bei manchen Kindern ist die Versorgung mit einer Silikonhandorthese oder einer Lagerungsorthese indiziert. Orthesen aus Silikon bieten durch die Eigenschaften des Materials sowie die individuelle Anpassung der Materialstärke deutlich mehr Möglicheiten, die Hand im Alltag effektiv als Assistenzhand einzusetzen. Zusammen mit einem Orthopädietechniker ermitteln wir eine möglichst funktionelle Stellung der Hand und begleiten den Prozess bis zur Abnahme der fertigen Orthese. Zur Überprüfung der getroffenen Maßnahmen werden die Kindern nach einigen Monaten erneut im SPZ vorgestellt. Bei auftretenden Schwierigkeiten erhalten die Familien kurzfristig einen Termin in der Handsprechstunde. Zusätzlich beraten wir betroffene Familien bezüglich Fördermaßnahmen und Hilfsmitteln im Alltag.