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Die Sprechstunde für unterstützte Kommunikation richtet sich an Kinder, welche aufgrund verschiedener Ursachen (noch) nicht oder nur unzureichend über Lautsprache verfügen und im Laufe ihrer Entwicklung für eine bestimmte Zeit oder langfristig auf alternative, unterstützende und/oder ergänzende Kommunikationsmittel zusätzlich zur Lautsprache angewiesen sind.

Zwei Grundsätze der unterstützten Kommunikation bestehen darin, zum einen eine größtmögliche Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe zu erreichen und zum anderen das Grundbedürfnis nach Kommunikation zu erfüllen.

In der Sprechstunde für unterstützte Kommunikation (= UK) bieten wir die Möglichkeit, gemeinsam mit der Familie, Therapeuten sowie wichtigen Bezugspersonen neue Wege zur verbesserten Kommunikation mit dem Kind zu finden. Wir erproben elektronische sowie nicht-elektronische Hilfsmittel zur Kommunikation und begleiten die Anschaffung, Anpassung im Alltag sowie die weitere (therapeutische/pädagogische) Nutzung in verschiedenen Lebenskontexten. Teilweise beziehen wir dabei extern UK-Berater mit ein.

Die UK-Sprechstunde findet unter sprachtherapeutischer (Fr. Blienert) sowie ärztlicher Leitung statt, wobei für ergo- und physiotherapeutische sowie sozialrechtliche Aspekte die entsprechenden Teammitglieder des SPZ hinzugezogen werden (können). Bei Interesse an einer Vorstellung in der UK-Sprechstunde können Eltern sich zwecks Anmeldung im SPZ an ihre/n Kinderarzt/-ärztin wenden.

 

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